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am Sonntag, 13. September 2009

Tag des offenen Denkmals in Steinitz

Es wird noch ein langer Weg sein, bis hier wieder Gottesdienste oder Konzerte und Ausstellungen stattfinden können. Doch ein Anfang ist gemacht. So Henry Wilk, der sich im Auftrag der Evangelischen Kirchengemeinde um die Betreuung der fast 300 Interessierten, die im Laufe des verregneten Sonntagnachmittages den Weg zu Steinitzer Kirche fanden, mit sehr viel Enthusiasmus kümmerte. Umrahmt wurde das Ganze musikalisch sehr vielschichtig von Matthias Hausdorf und Christoph Konczak. 17 Wetterfeste nahmen die Wanderung in die Steinitzer Alpen bis zum Aussichtspunkt Nord des Tagebau Welzow-Süd und zurück zum Plinseessen auf sich. Die meisten Besucher beließen es aber bei einer Kirchenbesichtigung mit anschließender gemütlicher Einkehr im alten Steinitzer Kulturhaus, in dem vom Rasthof Domsdorf eine ansprechende Versorgung organisiert wurde. 
Das Innere der Kirche wird bestimmt durch die zweigeschossige Empore, die sich bis in den Altarraum erstreckt und dort auf beiden Seiten in verglasten Patronatslogen mit aufgemalten Familienwappen ausläuft.
Das Wetter war nicht einladend. Trotzdem starteten einige Unverzagte zur Wanderung unter der bewährten Führung von Klaus Duve.
Orte des Genusses, der Freude und der Erholung gibt es überall. Sie sind ebenso vielfältig wie individuell – so steht auf der Internetseite www.tag-des-offenen-denkmals.de , über die man auch Näheres zu dieser bundesweiten Aktion, an der der Landkreis Spree-Neiße mit acht Denkmalen beteiligt war, erfahren kann.

Jetzt ist abzuwarten, ob die Kirche bis zum 12.09.2010 für die Öffentlichkeit geschlossen bleibt oder bis dahin schon, aufbauend auf die gewonnen Erfahrungen, die eine oder andere Veranstaltung stattfinden kann. Die Evangelische Kirchengemeinde Drebkau und die BergbauLandschaftTours GbR werden sich dazu verständigen und rufen alle Interessierten auf, sich mit Vorschlägen zur Wiederbelebung der Steinitzer Kirche oder auch mit Spenden für den Förderverein aktiv zu beteiligen.