Die Feldsteinkirche stand am 11. September wieder im Mittelpunkt
Die Steinitzer Dorfkirche stammt in ihren ältesten Teilen vermutlich aus dem Ende des 15. Jahrhunderts. Das über dem Erdboden zwei Meter mächtige Mauerwerk besteht aus unbehauenen Feldsteinen; Tür- und Fenstergewölbe sowie die Ecken wurden mit Backsteinen eingefasst. Der massive quadratische Westturm mit einem hohen Walmdach entstand vermutlich einige Zeit später, ebenso der Anbau auf der Nordseite. Aus der Bauzeit stammen die rundbögigen abgestuften Portale, während die Fenster im Barock verändert wurden. Die Kirche befindet sich schon seit 25 Jahren nicht mehr in sakraler Nutzung. Sie wurde im Inneren entkernt; die Bausubstanz von Dach und Außenwänden ist notdürftig gesichert. Am 26.08.2010 wurde auf Initiative des Pfarrers Selchow der Förderverein Kirche Steinitz mit bisher neun Mitgliedern gegründet. Er soll sich mit Möglichkeiten zum Erhalt und zur Nutzung des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes befassen.
Feldsteinkirche Steinitz
10 bis 18 Uhr geöffnet
14 Uhr Drebkauer Sängergemeinschaft
und Duo „ad hoc“
Am Steinitzhof gab es Kaffee und Steinitzer Plinse.